Wußten Sie eigentlich?

Bei folgenden Krankheiten und Symptomen konnte die Osteopathie positive Ergebnisse erzielen:

•  Migräne / Kopfschmerzen
•  Tinnitus
•  Rückenschmerzen
•  Schmerzen am Bewegungsapparat
•  Verdauungsbeschwerden
•  Schlaflosigkeit
•  Konzentrationsbeschwerden / Müdigkeit
•  Schrei- und Spuckkinder
•  Hyperaktivität (besonders bei Kindern)
•  Schlaganfall (keine akuten Geschehen!)
•  Behandlung nach Unfällen
•  Skoliosen
•  psychosomatische Leiden

...................................................

Ansprechpartner & Adressen

Physiotherapie
Aenne Lamprecht & Partner

Humboldtring 25
Iris Hohn, Skadi Freese,
Kathrin Symanowski, Matthias Moritz,
Thekla Wiesenberg
Tel.: 0331 71 35 55

Hegelallee 23
Melanie Hackert, Bettina Bergmann,
Birgitt Höfner, Skadi Freese
Tel.: 0331 870 96 38

Behlertstraße 29
Esther Weicht, Uta Downer
Tel.: 0331 58 16 81 80

Lymphzentrum Potsdam
Hebbelstr. 1a
Janis Lewin, Melanie Hackert
Tel. 0331 97 93 66 90

...................................................

Osteopathie für Säuglinge und Kinder

Die Möglichkeiten durch eine osteopathische Therapie Kindern und Säuglingen zu helfen sind sehr vielfältig. Das ist ein faszinierender und wertvoller Aspekt der Osteopathie. Da der Schädel noch nicht vollständig verknöchert ist, bringen gezielte sanfte Techniken viel schneller positive Erfolge. Die Befunde sind meist noch nicht mit Verkettungen verbunden wie bei Erwachsenen, und der Therapeut kann demzufolge nach wenigen Behandlungen dem Kind eine bessere Entwicklung ermöglichen.

Wenn ein Säugling seinen Start in´s Leben mit einer Schädelasymmetrie durch die Geburt beginnt, dann wird sich diese Asymmetrie im ganzen Körper widerspiegeln. Wächst das Kind heran, bleibt dieses Muster bestehen und kann sogar noch zunehmen - wobei jede Körperstruktur in seiner Funktion beeinflusst wird. Eine winzige Kompression im Bereich der Kopfgelenke durch die Geburt kann durch ein asymmetrisches Wachstum des Schädels Auswirkungen auf den ganzen Körper haben; von Verdauungsstörungen, Haltungsasymmetrien bis zu einer Skoliose. Ebenso findet man bei Schreikindern und schlaflosen Kinder eine Einengung im Bereich von Schädel und Kopfgelenken, wodurch ein ständiger Druck auf die Nervenstrukturen entsteht. Die Behandlung eines winzigen funktionsgestörten Bereiches wirkt sich enorm positiv auf den Körper als Ganzes aus. Kleine Probleme zu Beginn des Lebens können viele Jahre später Konsequenzen haben. Bei einer nicht aufgelösten Geburtskompression treten meist erst ab einem Alter von 7 Jahren Kopfschmerzen auf, da die Schädelknochen jetzt voll entwickelt sind und der Schädel die Spannungsmuster nicht mehr so leicht ausgleichen kann. Im Säuglingsalter zeigt sich diese veränderte Schädelspannung in Form von Trinkstörungen, Spucken, Koliken, Schreien und Schlafproblemen.

Z. B. kann der aus der Schlafstörung resultierende Schlafmangel im Kindesalter zu einem unruhigen Verhalten führen und Symptome wie Hyperaktivität und Konzentrationsprobleme nach sich ziehen. Eine fehlende Rotation der Kopfgelenke, bedingt durch die Lage im Mutterleib oder eine schwierige Geburt verursacht Schwierigkeiten beim Stillen, so dass auch bei der Mutter Probleme wie Milchstau und Brustentzündungen entstehen. Eine nicht gelöste Blockade kann ebenfalls zu einer Asymmetrie des Gesichtsschädels und damit zu Fehlpositionen des Kiefers führen, die einer kieferorthopädischen Korrektur bedürfen. Auch eine wiederkehrende Mittelohrentzündung hat oft ihre Ursachen im craniosacralen System - hier führt die Einengung im Schädel zu einer verminderten Drainage des Mittelohrs.

Ein Kind, das bereits mit den Nachwirkungen eines nicht aufgelösten Geburtstraumas konfrontiert ist, wird mit späteren Stürzen, Unfällen, Krankheiten oder auch emotionalen Problemen nicht mehr so leicht fertig werden.

Eine osteopathische Behandlung trägt dazu bei, dass Säuglinge zufriedener und ruhiger werden, dass sich Verhaltensauffälligkeiten bei Kleinkindern ebenso wie wiederkehrende Infekte, Lernstörungen, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen bessern.

Die Osteopathie behandelt nicht allein die Symptome, sondern versucht, das strukturelle Ungleichgewicht im ganzen Körper aufzulösen, damit der Körper besser funktionieren kann. In der Regel lösen sich dabei viele verschiedene Symptombereiche auf und ermöglichen dem Kind einen Zustand des Wohlbefindens und der Gesundheit. Ein entspanntes und zufriedenes Kind ohne körperliche Beschwerden ist am besten in der Lage, mit den Herausforderungen unseres täglichen Lebens fertig zu werden.