Wußten Sie eigentlich?

Bei folgenden Krankheiten und Symptomen konnte die Osteopathie positive Ergebnisse erzielen:

•  Migräne / Kopfschmerzen
•  Tinnitus
•  Rückenschmerzen
•  Schmerzen am Bewegungsapparat
•  Verdauungsbeschwerden
•  Schlaflosigkeit
•  Konzentrationsbeschwerden / Müdigkeit
•  Schrei- und Spuckkinder
•  Hyperaktivität (besonders bei Kindern)
•  Schlaganfall (keine akuten Geschehen!)
•  Behandlung nach Unfällen
•  Skoliosen
•  psychosomatische Leiden

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Ansprechpartner & Adressen

Physiotherapie
Aenne Lamprecht & Partner

Humboldtring 25
Iris Hohn, Skadi Freese,
Kathrin Symanowski, Matthias Moritz,
Thekla Wiesenberg
Tel.: 0331 71 35 55

Hegelallee 23
Melanie Hackert, Bettina Bergmann,
Birgitt Höfner, Skadi Freese
Tel.: 0331 870 96 38

Behlertstraße 29
Esther Weicht, Uta Downer
Tel.: 0331 58 16 81 80

Lymphzentrum Potsdam
Hebbelstr. 1a
Janis Lewin, Melanie Hackert
Tel. 0331 97 93 66 90

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Die 3 Säulen der Osteopathie

Die craniosacrale Osteopathie
Behandlung des Schädels, des Kreuzbeins und deren Verbindung über das Rückenmark

Der Schädel besteht aus einzelnen Schädelknochen, welche durch Schädelnähte miteinander verzahnt sind. Innerhalb dieser Schädelnähte sollte für die optimale Mobilität der Schädelknochen eine minimale Beweglichkeit und Elastizität (vergleichbar mit den Kiemen beim Fisch) vorhanden sein. Ist diese eingeschränkt, werden die darunter liegenden Membranen und Gefäße unter Spannung gesetzt, so dass es zu Störungen der Blutzirkulation mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Bissveränderungen und Beeinträchtigungen der Augen und Ohren kommen kann.  
Die Schädelknochen stehen über die Hirnhäute miteinander in Verbindung bzw. über die Rückenmarkshaut mit dem Kreuzbein. Durch diese Häute verlaufen die Blutgefäße zur Versorgung des Gehirns sowie die Hirnnerven, so können z. B. Verspannungen im Bereich der Kau- oder Nackenmuskulatur für Störungen der Blutversorgung im Schädel- und Hirnbereich sorgen - sowie die Aktivität der Gehirnnerven mit vielfältiger Symptomatik beeinträchtigen.
Alle Bewegungen des Schädels führen zu einer Mitbewegung des Kreuzbeins und umgekehrt. Demzufolge überträgt sich eine Blockierung im Beckenbereich auch auf den Schädel und kann dort weitere Funktionsstörungen nach sich ziehen.
Die Gehirnflüssigkeit erzeugt durch ein regelmäßiges An- und Abschwellen eine rhythmische Pulsation - den craniosacralen Rhythmus. Dieser wird durch die Rückenmarksflüssigkeit und die peripheren Nerven auf alle Körperstrukturen übertragen. Der Therapeut ertastet durch sanfte Berührungen Veränderungen von Ausmaß und Qualität der Pulsation, die wiederum ermöglicht, Funktionsveränderungen der tiefer liegenden Strukturen zu erkennen und auszugleichen.
Die craniosacrale Eherapie beinhaltet die Mobilisation der knöchernen Strukturen sowie die Behandlung der Membranen und Gefäße. Durch die Harmonisierung des craniosacralen Rhythmus wirkt diese Form der Osteopathie für den Patienten entspannend und ausgleichend. Sie trägt u. a. zur Verbesserung des Energieflusses bei und hilft somit dem Körper die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.


Die viszerale Osteopathie

Behandlung der inneren Organe

Alle Organe sind wie Muskeln ebenfalls durch Bindegewebe miteinander verbunden. Diese Bindegewebshüllen stellen das Aufhänge- und Stützsystem dar und verbinden die inneren Organe miteinander sowie mit dem Bewegungsapparat. Veränderungen an einem Organ durch Narben, nach Operationen, Entzündungen, Verwachsungen oder Senkungen führen zu einer Spannungserhöhung der Bänder und der Organhülle, in der Nerven und Gefäße verlaufen. Spannungen in diesem Bereich können also die Gefäß- und Nervenversorgung beeinflussen. Sie können Funktionsstörungen bei diesem Organ hervorrufen, Verklebungen und Spannungserhöhungen in der Organaufhängung und damit chronische, lokale Symptome der Überlastung erzeugen. Ebenso kann die gestörte Funktion eines Organs und dessen Bindegewebe Probleme im Bewegungsapparat, lokale muskuläre Verspannungen oder Fehlhaltungen der Wirbelsäule auslösen.
Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, ursächliche Fehlfunktionen / Fehlspannungen zu behandeln und die freie Beweglichkeit der Organhüllen wiederherzustellen. Man behandelt also nicht nur das Organ selbst, sondern dessen Hülle, die Organbänder und auch die Blut- und Nervenversorgung. Der Körper wird mit der viszeralen Osteopathie unterstützt, tiefe Spannungen und Kompensationen zu lösen, um wieder in sein physiologisches Gleichgewicht zu gelangen.


Die parietale Osteopathie

Behandlung des Bewegungsapparates

Das parietale System umfasst den gesamten Bewegungsapparat und wird durch Muskulatur, Bänder und Kapseln sowohl zusammengehalten als auch in Bewegung gesetzt. Es beinhaltet die Gelenke als Verbindungsstellen für die Mobilität, die dazugehörigen Knochen für die Statik sowie die Muskeln und Bänder für die Dynamik. Alle Strukturen unseres Körpers (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Organe, Nerven, Gefäße) sind von bindegewebigen Häuten - den Faszien - umhüllt. Diese stehen alle miteinander in Verbindung. Bewegungsstörungen im knöchernen Bereich, z. B. der Wirbelsäule, beeinflussen nicht nur das Muskel- und Fasziensystem, auch die Nerven werden an ihrem reibungslosen Zusammenspiel gehindert. Über die Faszien können Spannungen auf weit entfernt liegende Orte des Organismus übertragen werden, so dass sich die Beschwerden nicht zwangsläufig dort äußern, wo sie entstanden sind. Da unsere Körperbewegungen von Muskelketten und nicht nur einzelnen Muskeln ausgeführt werden, kann man nachvollziehen, dass sich z. B. eine Problematik im Fuß auf Becken, Wirbelsäule bzw. Nacken auswirken kann. Oder dass eine Beckenfehlposition Kopfschmerzen auslöst. Oft entstehen Schonhaltungen, die zu einer veränderten Körperstatik führen und dann weitere Beschwerden nach sich ziehen.
Durch die Osteopathie werden die vorhandenen Gelenkblockaden gelöst und muskuläre / fasziale Fehlspannungen normalisiert, wodurch eine verbesserte Durchblutung, eine erhöhte Bindegewebsverschieblichkeit und damit eine Zunahme der Gelenkbeweglichkeit mit verbesserter Körperhaltung erreicht wird.